NABU - Für Mensch und Natur

Naturschutzbund Deutschland e.V
Ortsgruppe Rödermark

Steinkauz

 

Stadt

Vorstand:

VorsitzenderDr. Joachim Wink
Magdeburger Str. 12
63322 Rödermark
Tel. 06074 - 95 488
VertreterWerner Weber
SchriftführerHeinz Krikser
KassenwartManfred Keller

Tagungsräume
und
Geschäftsstelle:

AdresseOdenwaldstr 70 a
63322 Rödermark
Tel. &Fax 06074 - 4825552

Treffen:

Wann1. Montag im Monat
WoTagungsräume Odenwaldstr 70 a

Aktivitäten:

Amphibien
Fahrradtouren durch die Natur
Kinder- und Jugendgruppen
Mandolinengruppe
Renaturierung und Pflege der Landschaft
Vogelschutz mit Kartierung und Nistpflege
Wandergruppe

Sind Sie interessiert, melden Sie sich doch einfach und machen einen "Schnupperbesuch"

 

 

Allgemein zur Gemarkung der Stadt:

Die Gemarkung der Stadt Rödermark ist gekennzeichnet durch die  Lage am Rande der Messeler Hügelkette, fast vollständig umgeben von Wäldern, die mit kleinen Bächen durchzogen sind. Rund um Ober-Roden waren Feuchtwiesen mit Himmelsteichen und Überschwemmungsgebieten, die bis in den Spätsommer für einen wechselnden Wasserstand sorgten. Die Weiher an der Trift, in der Plattenhecke, an der Tankstelle Kipfel und an der  Kläranlage waren Teile dieser Feuchtwiesen. Die Tonkauten in Ober-Roden und Messenhausen - die Tonlöcher- waren der Natur überlassene wertvolle ökologische Areale. Hier kamen alle einheimischen Amphibienarten vor. An Schilf gebundene Vogelarten wie Drosselrohrsänger , grosse Rohrdommel uvm., sowie an Pflanzen Sonnentau und Pillenfarn usw.. Heute sind diese Gebiete trockengelegt und somit biologisch weniger interessant. Neben diesen früher ausgebeuteten Tonlagern herrscht Sandboden vor.

 

Damit sind die biologischen Besonderheiten vorgegeben. Auf den armen Sandböden können sich   Magerrasenpflanzen ansiedeln wie z. B. Silbergras und Sandstrohblume oder Heide-flächen ausbilden. Letzteres ist eine Kulturlandschaft, das heißt auf Rohdungsflächen siedelt sich vorwiegend Heidekraut an und bietet so im Spätsommer mit der Heideblüte ein ideales Gebiet für Insekten und Schmetterlinge.

Eine hervorragende Bedeutung kommt den Wiesenzügen in den Waldgebieten oder über die Rohdungsflächen des Stadtgebietes. Hier sind im Laufe der Zeit zwei Naturschutzgebiete entstanden.   

 

Kies wurde nur am Berngrundsee ausgehoben, andere Wasserflächen haben wir nicht in der Gemarkung der Stadt, damit sind größere Ansammlungen von Wasservögeln  nicht zu erwarten. In den ehemaligen Tonlagern ist von  Feuchtbiotopen auszugehen mit den entsprechenden Bewuchs wie Seggen  und Knabenkräutern. Hier sind Amphibien und Insekten von besonderer Bedeutung.  In unserer Gemarkung können  drei  Orchideen verzeichnet werden.

 

 

Renaturierung und Pflege dieser Naturlandschaften:

Diese Aufgabe wird von Werner Weber geleistet. Dabei muss vor allem die Möglichkeit geschaffen werden, dass den Bächen genügend Flächen eingeräumt werden, dass die Wiesenzüge durchgängig bleiben und somit Biotope für Pflanzen, Insekten, Vögel, Amphibien und auch Säugetiere entstehen oder erhalten werden. Das geht nicht immer, ohne Bäume zu fällen, die die  Durchlüftung verhindern.

 

In den Heideflächen und Magerrasengebieten würden zuerst Ginster und dann in Folge Kiefern und Birken die biologisch wertvollen Gebiete überwuchern und die Biotope würden verbuschen. Ursprünglich wurden diese Gebiete mit besonders genügsamen Schafen (Heid- oder Moorschnucken) beweidet.  Durch Verbiss werden die Jungtriebe rechtzeitig entfernt. Das wird jetzt auch in unserer Heidefläche in Waldacker  angefangen.

 

In den Feuchtgebieten müssen kleine Tümpel angelegt und gepflegt werden, um Laichplätze für die Amphibien zu schaffen oder zu erhalten. Diese Aufgaben werden von Manfred Keller übernommen.

 

 

 

Vogelschutz:

Die Pflege der Nistkästen bedarf vieler Helfer, die Aufgaben werden von Werner Weber koordiniert.

 

Viele Singvögel sind in der Gemarkung heimisch.

 

Der NABU Rödermark hofft, dass durch die Schaffung der geschlossenen Wiesenflächen viele Wiesenbrüter zurückkehren werden, die vorhandenen finden verbesserte Lebensbedingungen.

 

 

 

 

 

Wandergruppe:

 

Leitung: Heinz Krikser.

Einmal pro Jahr wird eine ca. 7-tägige Wanderung mit naturkundlichen Betrachtungen durchgeführt. Termin und Reiseziel werden rechtzeitig diskutiert Die vorhergehende Reise wird in einem Diavortrag in Erinnerung gerufen.

Daneben wird zu  Kurzwanderungen innerhalb der Gemarkung oder in näherer Umgebung an besonderen Tagen, z. B.: Aschermittwoch, zwischen den Jahren aufgerufen.

 

Teilnahme ist bei Kurzwanderungen kostenfrei, bei Mehrtages-Wanderungen müssen die Übernachtungen, die Mahlzeiten und Anfahrten von den Teilnehmern getragen werden.

 

 

 

Mandolinengruppe:

 

Unter Leitung von Frau Liselotte Krikser besteht eine Mandolinengruppe, in der das Erlernen möglich ist. Die Gruppe tritt bei verschiedenen Gelegenheiten auf, in 2002 wurde eine Freundschaftsreise in die Türkei durchgeführt.

 

 

 

Fahrradtouren

Fahrradtouren in und um die Gemarkung werden in unregelmäßigen Abständen von Reinhard Mieth organisiert. Ziel ist es, die Umgebung besser kennen zu lernen. Dabei wird auf Besonderheiten hingewiesen

 

 

 

 

 

Kinder- und Jugendgruppe:

Unter Leitung von Frau Elke Müller haben sich seit Sommer 2002 zwei Gruppen gebildet. Das aktuelle Programm für 2005 wird fortlaufend ergänzt.

 


Impressum                                                                                                                               Stand: 08.03.2004

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Briefanschrift: NABU Kreisverband Offenbach.
63322 Rödermark, Odenwaldstraße 70a, Tel. 06074-95488.
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